Heute Nacht um kurz nach zwei Uhr war es vollbracht: Die Endsequenz der Singleplayer-Kampagne von Starcraft2 flackerte über den Bildschirm. Auch wenn gerade in den letzten Tagen die eine oder andere "Nachtsicht" damit verbunden war, habe ich diese "Reise" nicht mal im Ansatz bereut.Aufgrund der Entwicklung die World of Warcraft in der letzten Zeit genommen hatte, war ich umso überraschter von der spielerischen und inhaltlichen Qualität der Kampagne - einen Einblick in den guten Multiplayermodus konnte ich ja schon teilweise dank des Beta-Accounts gewinnen. Besonders gut hat - selbst mir als recht "story-faulen" Menschen - die Erzählung eben dieser gefallen: Quasi jede Mission wurde mit einer (kleinen) Ingame-Sequenz eingeläutet (und teilweise auch abgeschlossen), über die "freiwillige" Interaktion mit den Charakteren zwischen den Aufgaben kann mal viele zusätzliche Informationen gewinnen, die einen auch gelegentlich ziemlich schmunzeln lassen (ich muss da gerade an die Werbespots im "TV" denken oder an den Song A Zerg, a shotgun and you aus der Jukebox..). Spätestens ab dem CGI-Video mit Zeratul und Kerrigan war ich dermaßen "hooked", dass ich unbedingt wissen wollte, wie die ganze Nummer weiter- bzw. ausgeht - ein Drang, den ich das letzte Mal bei Final Fantasy VII verspürt habe. Auch die Mini-Kampagne der Protoss hat mir sehr gut gefallen.
Neben der guten Storyentwicklung hat sich auch im Singleplayer-Bereich im Vergleich zum Vorgänger eine Menge getan: Die "fortgeschrittenen" Einheiten müssen immer über Missionen, die in relativ freier Reihenfolge angegangen werden können, freigespielt werden und können im Arsenal in zwei Aspekten durch die eingenommenen Credits dauerhaft verbessert werden. Zudem kann man seine Einheiten bzw. Gebäude über die beiden Forschungsstränge (Protoss/Zerg) interessant modifizieren: So kann beispielsweise Vespin-Gas ohne SCVs abgebaut und Supply Depots instant errichtet werden. Die Grundlage um diese Forschungen freizuschalten sind Relikte der entsprechenden Rassen, die man in den Missionen aufsammeln kann (meistens ist dies auch immer ein optionales Missionsziel).
Auch wenn ich mich jetzt in nächster Zeit erstmal voll und ganz in den Multiplayer-Bereich stürzen werde (bin aktuell als Terran unterwegs), schaue ich mir defintiv nochmal die Missionen nachträglich an. Schließlich gibt es noch das eine oder andere Achievement zu holen.. ;) Ich bin auch sehr gespannt, ob Blizzard sich im Oktober inhaltichlich zu den anstehenden Titeln Heart of the Swarm und Legacy of the Void äußern wird.
Kurz gesagt: Selbst Leute, die SC2 im Multiplayer nicht als reizvoll empfinden, sollten definitiv einen Blick auf die Kampagne werfen. Diese ist nämlich verdammt gut gemacht und macht extrem viel Laune.
maaan...das ist bis jetzt der einzige grund, warum ich es bereue, nach afrika gegangen zu sein ;)
AntwortenLöschen(also die nicht vorhandene Möglichkeit SC2 zu zocken....
achja, picture unrelated, oder?
AntwortenLöschenDer Tauren Space-Marine war ein Aprilscherz von Blizzard. Die machen ja immer bestimmte mehr oder weniger gute Gags aus/zu den einzelnen aktiven Projekten (Diablo, Starcraft, WoW) am ersten April und dieser Marine mit Murloc war glaub der SC2-Goof vom letzten Jahr (bin mir aber nicht sicher), deswegen ist das Bild gar nicht soooo unrelated ;)
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