Ende August kam endlich das fünfte Album der Band Combichrist in Form von Making Monsters in die Läden, das den geneigten Hörer auf eine interessante Reise nimmt:Nach einem kurzen aber stimmungsvollen Intro (Declamation) brettern die nachfolgenden Tracks (Follow The Trail Of Blood, Never Surrender) in gewohnter Manier ins Ohr und gipfeln nach einem etwas ruhigeren "Umweg" über Throat Full Of Glass in der selbsternannten "Spassnummer" Fuck Toy - einem Track, der mit seinen unmissverständlichen Lyrics gepaart mit einem fiesen Beat typisch für Combichrist ist.
Doch danach beginnt eine andere Seite des Albums sich langsam zu entfalten: Forgotten und Just Like Me markieren dies als eher ruhigere und atmosphärere Tracks, auch wenn mit Slave To Maschine nochmal die Zügel etwas angezogen werden. Through These Eyes Of Pain, monster:murder:kill und They schlagen aber wieder in eine andere Richtung mit einer Kombination aus Industrial, Minimal und Electro. Den Schlusspunkt setzt das Outro Reclamation im Industrial-Stil.
Unterm Strich bleibt da nur zu sagen, dass Making Monsters gerade durch die Kombination von abwechslungsreichen Tracks und "klassischen" Combichrist-Stücken ein sehr gelungenes Album ist. Bei der Limited Edition liegt noch eine DVD mit fünf Live-Tracks bei, die ich mir aber bisher irgendwie noch nicht gegeben habe.
Exemplarisch habe ich mal als Hörprobe They ausgesucht:
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